DEUTSCHSPRACHIGE MINDERHEITEN DER REGION FRIAUL JULISCH VENETIEN – AUSSCHREIBUNG FÜR DAS JAHR 2020

Um die Aufwertung des sprachlichen und kulturellen Erbes der deutschsprachigen Minderheiten der Region Friaul Julisch Venetien zu fördern, wurde mit Beschluss des Regionalausschusses Nr. 339 vom 6. März 2020 die „Ausschreibung zur Finanzierung von Initiativen und Maßnahmen zum Schutz und zur Förderung der deutschsprachigen Minderheiten in Friaul Julisch Venetien, gemäß Art. 17, Abs. 1, Regionalgesetz Nr. 20/2009” genehmigt.

Der vollständige Text der Ausschreibung ist im Abschnitt „Normativa” („Rechtsvorschriften“), am rechten Rand der Webseite, abrufbar.
 

> Wer kann Antrag stellen?
a) die Gemeinden, auch in verbundener Form, die auf den Siedlungsgebieten der deutschsprachigen Minderheiten tätig sind, und zwar: Sappada/Plodn, Sauris/Zahre, Tarvisio/Tarvis, Malborghetto-Valbruna/Malborghet-Wolfsbach, Pontebba/Pontafel sowie Timau/Tischlbong, Gemeindeteil von Paluzza;
b) die Einrichtungen und Organisationen, die gemäß Artikel 14 des Regionalgesetzes Nr. 20/2009, mit Dekreten des Präsidenten der Region Nr. 090/2011 und Nr. 0208/2018 als repräsentativ für die deutschsprachigen Minderheiten in Friaul Julish Venetiene anerkannt sind;
c) andere Organisationen ohne Erwerbszweck, die Sitz auf dem in Art. 2 Abs. 1 der Ausschreibung genannten Gebiet haben und die dort Initiativen und Maßnahmen zur Aufwertung des sprachlichen und kulturellen Erbes der deutschsprachigen Minderheiten fördern.

Die Beteiligten dürfen einen einzigen Beitragsantrag stellen. Falls der Antrag im Rahmen einer Partnerschaft gestellt wird, stellt der Hauptprojektträger den einzigen Empfänger und Ansprechpartner gegenüber der Regionalverwaltung dar. Falls mehrere Anträge von demselben Antragssteller gestellt werden, werden alle Anträge als unzulässig betrachtet.

Die Beteiligten dürfen nur an einem Initiativen- und Maßnahmenprogramm, wofür den Beitragsantrag gestellt wird, als Partner teilnehmen, wobei sie erklären müssen, dass ihre Partnerschaft keinen Erwerbszweck verfolgt und auf Gegenseitigkeit beruht. Falls die Beteiligten an mehreren Programmen als Partner teilnehmen, erhalten sie keine Punktzahlen für das Kriterium „Ausmaß der Partnerschaft“ („Ampiezza del partenariato”).

> Modalitäten der Antragstellung
• Das zu verwendende Antragsformular ist im Abschnitt „Bando 2020” („Ausschreibung 2020“), am rechten Rand der Seite, abrufbar.
• Einreichfrist: 30. April 2020
• Modalitäten für die Übermittlung: ausschließlich via PEC an die E-Mail-Adresse autonomielocali@certregione.fvg.it  

> Förderfähige Tätigkeiten 
Im Rahmen dieser Ausschreibung sind folgende Tätigkeiten förderfähig:
a) Maßnahmen zur Verbreitung der Kenntnis der Minderheitssprache und der lokalen Traditionen auch durch die Veranstaltung von Sprach- und Kulturkursen, Treffen und Konferenzen zur Vertiefung der Sprachkenntnisse, sowie und Sprach- und Kulturforschung.
b) Organisation von Kulturveranstaltungen und Vorstellungen zur Förderung und Aufwertung der Minderheitssprache und der Volkstraditionen des betreffenden Gebiets;
c) Informationstätigkeiten in der Minderheitensprache, einschließlich Tätigkeiten in den Bereichen Verlagswesen, Diskographie, Multimedia und Ausstellungen, sowie Medienproduktionen und Tätigkeiten in verschiedenen sozialen und wirtschaftlichen Bereichen;
d) Maßnahmen zur Aufwertung und Aufbesserung des sprachlichen und kulturellen Angebots auch durch die Erweiterung und die Anpassung der Ausstattung der historischen Archive, Bibliotheken und Museen;
e) Kooperationsaktivitäten und kulturelle Zusammenarbeit mit Einrichtungen, die in anderen europäischen Ländern, wo traditionell Deutsch gesprochen wird, bzw. in nationalen oder ausländischen Gebieten, wo deutschsprachige oder andere Minderheiten leben, tätig sind.
   
> Beitragsbetrag 
Der zulässige Beitrag bewegt sich zwischen 10.000,- (zehntausend/00) und 25.000,- (fünfundzwanzigtausend/00) Euro. Falls der beantragte Beitrag niedriger als 10.000,00 (zehntausend/00) oder höher als 25.000,- (fünfundzwanzigtausend/00) Euro ist, ist der Antrag unzulässig. Für Initiativen- und Maßnahmenprogrammen, die in Rahmen einer Partnerschaft durchgeführt werden, wird jedoch der Höchstbeitrag auf 40.000,- (vierzigtausend/00) Euro erhöht.
Bei Vereinen kann der Beitrag nach der Mitteteilung der Anfang der Tätigkeit als Einmalzahlung geleistet werden. Sind die Begünstigten örtliche öffentliche Verwaltungen, werden die Bestimmungen des gesetzesvertretenden Dekrets Nr. 118/2011 und der anschließenden Änderungen und Ergänzungen angewandt und der Beitrag wird auf der Grundlage des bei der Antragstellung vorgelegten Zeitplans der finanzierten Aktivität ausgezahlt.

> Zeitrahmen
Rangliste: Wird mit Dekret des Zentraldirektors der zuständigen Zentraldirektion verabschiedet und danach auf der Webseite der Region veröffentlicht (in diesem Abschnitt).
Zuweisung des Beitrags: Wird den Empfängern nach der Genehmigung der Rangliste mitgeteilt, indem die endgültige Annahmefrist von 15 Tagen festgelegt wird. Wird diese Frist nicht eingehalten, so gilt der Beitrag als verweigert.
Gewährung des Beitrags: der Gewährungsakt wird nach Annahme des Beitrags von den regionalen Ämtern abgefasst.
Durchführung der geförderten Tätigkeit: Alle Tätigkeiten müssen innerhalb eines Jahres nach dem Datum des Gewährungsakts vollgeführt werden, unbeschadet der Möglichkeit einer Verlängerung der Frist bis zu drei Monaten, die auf begründeten Antrag gewährt werden kann.
Berichterstattung: Gemäß dem Regionalgesetz Nr. 7/2000, Titel II, Absatz III innerhalb eines Monats nach Abschluss der finanziellen Tätigkeit einzureichen, unbeschadet der Möglichkeit einer Verlängerung von höchstens drei Monaten, die auf begründeten Antrag gewährt werden kann.
 

BANDO MINORANZE DI LINGUA TEDESCA DEL FRIULI VENEZIA GIULIA - ANNO 2020

Al fine di sostenere la valorizzazione del patrimonio linguistico e culturale delle minoranze di lingua tedesca del Friuli Venezia Giulia, con deliberazione della Giunta regionale n.339 del 6 marzo 2020 è stato approvato il “Bando per il finanziamento di iniziative e interventi di tutela e promozione delle minoranze di lingua tedesca del Friuli Venezia Giulia, ai sensi dell’art.17, c.1, L.R. n.20/2009.”.

Il Bando è disponibile nella sezione a destra “Normativa”, a cui si rinvia per l’integrale lettura.

> Chi può presentare domanda
a) i Comuni, anche in forma associata, operanti sul territorio d’insediamento delle minoranze di lingua tedesca, corrispondente al territorio dei Comuni di Sappada/Plodn, Sauris/Zahre, Tarvisio/Tarvis, Malborghetto-Valbruna/Malborghet-Wolfsbach e Pontebba/Pontafel e alla frazione Timau/Tischlbong del Comune di Paluzza;
b) gli Enti e Organizzazioni rappresentativi delle minoranze di lingua tedesca del Friuli Venezia Giulia riconosciuti, ai sensi dell’art.14, L. R. n.20/2009, con D.P.Reg. n.090/2011 e con D.P.Reg. n.0208/2018;
c) altri Enti privi di finalità di lucro, aventi sede legale e operanti nel territorio di cui all’art.2, c.1, del bando, che promuovono iniziative e interventi finalizzati alla valorizzazione del patrimonio linguistico e culturale delle minoranze di lingua tedesca.

I soggetti interessati possono presentare un’unica domanda di contributo. Nel caso di presentazione di una domanda come capofila nell’ambito di un rapporto di partenariato, l’unico beneficiario e referente nei confronti dell’Amministrazione regionale è il soggetto capofila. In caso di presentazione di più domande da parte di uno stesso soggetto, tutte le domande presentate sono ritenute inammissibili.

I soggetti interessati possono partecipare in qualità di partner a un unico programma di iniziative e interventi per cui si richiede il finanziamento, dichiarando di essere privi di finalità di lucro o di avere finalità mutualistica. Nel caso in cui risultino essere partner in più di un programma, non verrà loro attribuito il punteggio derivante dal criterio “Ampiezza del partenariato”.

> Come presentare domanda
• Modulo di domanda da utilizzare: disponibile nella sezione a destra “Bando 2020”.
• Termine di presentazione: 30 aprile 2020.
• Modalità di invio: inoltro esclusivamente a mezzo PEC all’indirizzo autonomielocali@certregione.fvg.it

> Interventi finanziabili
Nell’ambito di questa linea contributiva sono finanziabili:
a) interventi per la diffusione della conoscenza della lingua di minoranza anche tramite l’o rganizzazione di corsi d’insegnamento della lingua e delle tradizioni locali, di conferenze e convegni diretti all’approfondimento delle relative conoscenze linguistiche nonché di ricerche in materia linguistica e culturale;
b) organizzazione di eventi, spettacoli e manifestazioni culturali per la promozione e la valorizzazione della lingua di minoranza e delle tradizioni popolari del territorio interessato;
c) iniziative di carattere informativo, comprese le attività editoriali, discografiche, multimediali ed espositive, le attività e produzioni nel settore dei media e nei vari ambiti socio-economici nella lingua di minoranza;
d) interventi per la riqualificazione e il miglioramento dell’offerta linguistico culturale anche con un ampliamento delle dotazioni e un adeguamento delle attrezzature esistenti con riguardo agli archivi storici, alle biblioteche e ai musei;
e) attività di collaborazione e cooperazione culturale con enti operanti in paesi europei in cui è storicamente presente la lingua tedesca, ovvero in territori nazionali ed esteri ove sono presenti minoranze di lingua tedesca o altre minoranze linguistiche. 

> Importo del contributo
Il contributo erogabile è compreso tra euro 10.000,00 (diecimila/00) ed euro 25.000,00 (venticinquemila/00). Qualora il contributo richiesto sia inferiore a euro 10.000,00 (diecimila/00) o superiore a euro 25.000,00 (venticinquemila/00), la domanda è inammissibile. Tuttavia, per programmi di iniziative e interventi che si intendono realizzare nell’ambito di un rapporto di partenariato, il limite massimo del contributo erogabile è elevato fino a euro 40.000,00 (quarantamila/00).
Nel caso i beneficiari siano Associazioni, l’erogazione del contributo può aver luogo in un’u nica soluzione all’atto della comunicazione dell’avvenuto avvio dell’attività. Se i beneficiari sono Amministrazioni pubbliche locali, si applicano le disposizioni di cui al D.Lgs. n.118/2011 e il contributo è erogato in base al cronoprogramma delle spese presentato dal beneficiario all’atto della domanda. 

> Tempistiche
Graduatoria: è adottata con decreto del Direttore centrale della Direzione centrale competente e pubblicata sul sito della Regione, nella presente sezione.
Assegnazione del contributo: è comunicata ai beneficiari a seguito dell’adozione della graduatoria, fissando il termine perentorio di 15 giorni per l’accettazione; decorso inutilmente tale termine, il contributo si intende rifiutato.
Concessione del contributo: giunta nei termini l’accettazione del contributo, gli uffici provvedono a redigere l’atto di concessione.
Esecuzione dell’attività finanziata: deve essere conclusa entro un anno dalla data del provvedimento di concessione, fatta salva la possibilità, a fronte di richiesta motivata, di concessione di un’eventuale proroga non superiore a tre mesi.
Rendicontazione: è presentata secondo le modalità di cui alla L.R. n.7/2000, Titolo II, Capo III, entro un mese dalla conclusione delll’attività finanziata, fatta salva la possibilità, a fronte di richiesta motivata, di concessione di un’eventuale proroga non superiore a tre mesi.