DEUTSCHSPRACHIGE MINDERHEITEN DER REGION FRIAUL JULISCH VENETIEN – AUSSCHREIBUNG FÜR DAS JAHR 2019

Um das sprachliche und kulturelle Erbe der deutschsprachigen Minderheiten der Region Friaul Julisch Venetien zu fördern, wurde mit Beschluss des Regionalausschusses Nr. 1120 vom 4. Juli 2019 die „Ausschreibung zur Finanzierung von Initiativen und Maßnahmen zum Schutz und zur Förderung der deutschsprachigen Minderheiten in Friaul Julisch Venetien, gemäß Art. 17, Abs. 1, Regionalgesetz Nr. 20/2009” genehmigt.
Der vollständige Text der Ausschreibung ist auf dem Abschnitt „Normativa” („ Rechtsvorschriften“), am rechten Rand der Webseite, abrufbar.

> Wer kann Antrag stellen?
a) die Gemeinden, in deren Gebieten die deutschsprachigen Minderheiten angesiedelt sind, und zwar: Sappada/Plodn, Sauris/Zahre, Tarvisio/Tarvis, Malborghetto-Valbruna/Malborghet-Wolfsbach, Pontebba/Pontafel sowie Timau/Tischlbong, Gemeindeteil von Paluzza;
b) die Interkommunalen Gebietsunionen (UTI), die auf den Siedlungsgebieten der deutschsprachigen Minderheiten, tätig sind;
c) die gemäß Artikel 14 des Regionalgesetzes Nr. 20/2009 mit Dekreten des Präsidenten der Region Nr. 090/2011 und Nr. 0208/2018 anerkannten Körperschaften und Organisationen, die die deutschsprachigen Minderheiten in Friaul Julisch Venetien vertreten;
d) andere Organisationen ohne Erwerbszweck, die Sitz auf dem in Art. 2 Abs. 1 der Ausschreibung genannten Gebiet haben und Initiativen und Maßnahmen zur Aufwertung des sprachlichen und kulturellen Erbes der deutschsprachigen Minderheiten fördern.                                                          
Die Beteiligten dürfen einen einzigen Beitragsabruf stellen. Falls der Antrag innerhalb einer Partnerschaft gestellt wird, stellt der Projektträger den einzigen Empfänger und Ansprechpartner gegenüber der Regionalverwaltung dar. Falls mehrere Anträge von demselben Antragssteller gestellt werden, werden alle Anträge als unzulässig betrachtet.
Die Beteiligten dürfen nur an einem Initiativen- und Maßnahmenprogramm, wofür den Beitragsabruf gestellt wird, als Partner teilnehmen und dabei müssen sie erklären, dass ihre Partnerschaft keinen Erwerbszweck verfolgt und auf Gegenseitigkeit beruht. Falls die Beteiligten an mehreren Programmen als Partner teilnehmen, werden sie die Punktzahlen für den „Ausmaß der Partnerschaft“ („Ampiezza del partenariato”) nicht erhalten.

> Modalitäten der Antragstellung
• Das zu verwendende Antragsformular ist auf dem Abschnitt „Modulistica” („Formulare“), am rechten Rand der Seite, abrufbar.
• Einreichfrist: 16. September 2019
• Modalitäten für die Übermittlung: ausschließlich mit Zertifizierter Elektronischer Post (PEC) an die E-Mail-Adresse autonomielocali@certregione.fvg.it zu übermitteln

> Förderfähige Tätigkeiten 
Im Rahmen dieser Ausschreibung sind folgende Tätigkeiten förderfähig:
a) Maßnahmen zur Verbreitung der Kenntnis der Minderheitssprache und der lokalen Traditionen auch durch die Veranstaltung von Sprach- und Kulturkursen, Treffen und Konferenzen zur Vertiefung der Sprachkenntnisse und Forschungstätigkeiten auf sprachwissenschaftlichem und kulturellem Gebiet;
b) Organisation von Kulturveranstaltungen und Vorstellungen zur Förderung und Aufwertung der Minderheitssprache und der Traditionen der Völker des bezüglichen Gebiet;
c) Informationstätigkeiten in deutscher Sprache, einschließlich Tätigkeiten in den Bereichen Verlagswesen, Diskographie, multimediale Produktion und  Medien,  sowie Tätigkeiten in verschiedenen sozialen und wirtschaftlichen Bereichen;
d) Maßnahmen zur Aufwertung und Aufbesserung des sprachlichen und kulturellen Angebots auch durch die Erweiterung und die Anpassung der bestehenden Ausstattung der historischen Archive, Bibliotheken und Museen;
e) kulturelle Zusammenarbeit mit Einrichtungen, die in anderen europäischen Ländern, wo traditionell Deutsch gesprochen wird, bzw. in nationalen oder ausländischen Gebieten, wo deutschsprachige oder andere Minderheiten ansässig sind, tätig sind.
 
> Beitragshöhe
Der zulässige Beitrag bewegt sich zwischen 10.000,00 (zehntausend/00) und 30.000,00 (dreißigtausend/00) Euro. Falls der beantragte Beitrag niedriger als 10.000,00 (zehntausend/00) oder höher als 30.000,00 (dreißigtausend/00) Euro ist, ist der Antrag unzulässig. Für Initiativen- und Maßnahmenprogrammen, die in Rahmen einer Partnerschaft durchgeführt werden, wird die Höchstbeitrag auf 40.000,00 (vierzigtausend/00) Euro erhöht.
Bei Vereinen kann der Beitrag nach der Mitteteilung der Anfang der Tätigkeit als Einmalzahlung geleistet werden. Sind die Begünstigten Lokalverwaltungen, werden die Bestimmungen des gesetzesvertretenden Dekrets Nr. 118/2011 und der anschließenden Änderungen und Ergänzungen angewandt und der Beitrag wird auf Grund von einem Zeitplan für die Ausgaben ausgezahlt. 

> Zeitrahmen
• Rangordnung: mit Dekret des Zentraldirektors der zuständigen Zentraldirektion genehmigt und dann auf der Webseite der Region veröffentlicht (auf diesem Abschnitt).
• Zuweisung des Beitrags: den Empfängern nach der Genehmigung der Rangordnung mitgeteilt, indem man die zwingende Frist von 15 Tagen für die Annahme festgelegt. Wird diese Frist nicht eingehalten, so gilt der Beitrag als verweigert.
• Gewährung des Beitrags: Nach der Annahme des Beitrags wird den Gewährungsakt von den regionalen Büros abgefasst.
• Durchführung der geförderten Tätigkeit: Alle Tätigkeiten müssen innerhalb eines Jahres nach dem Datum des Gewährungsakts vollgeführt werden, unbeschadet der Möglichkeit einer Verlängerung der Frist bis zu drei Monaten, die auf begründeten Antrag gewährt werden kann.
• Berichterstattung: gemäß des Regionalgesetzes Nr. 7/2000, Titel II, Absatz III innerhalb eines Monats nach Abschluss der finanziellen Tätigkeit zu einreichen, unbeschadet der Möglichkeit einer möglichen Verlängerung von höchstens drei Monaten, die auf begründeten Antrag gewährt werden kann.
 

BANDO MINORANZE DI LINGUA TEDESCA DEL FRIULI VENEZIA GIULIA - ANNO 2019

Al fine di sostenere la valorizzazione del patrimonio linguistico e culturale delle minoranze di lingua tedesca del Friuli Venezia Giulia, con deliberazione della Giunta regionale n. 1120 del 4 luglio 2019 è stato approvato il “Bando per il finanziamento di iniziative e interventi di tutela e promozione delle minoranze di lingua tedesca del Friuli Venezia Giulia, ai sensi dell’art.17, c.1, L.R. n.20/2009.”
Il Bando è disponibile nella sezione a destra “Normativa”, a cui si rinvia per l’integrale lettura.

> Chi può presentare domanda

a) i Comuni del territorio d’insediamento delle minoranze di lingua tedesca, corrispondente al territorio dei Comuni di Sappada/Plodn, Sauris/Zahre, Tarvisio/Tarvis, Malborghetto-Valbruna/Malborghet-Wolfsbach e Pontebba/Pontafel e alla frazione Timau/Tischlbong del Comune di Paluzza
b) le Unioni Territoriali Intercomunali operanti sul territorio d’insediamento delle minoranze di lingua tedesca, così come sopra indicato;
c) gli Enti e Organizzazioni rappresentativi delle minoranze di lingua tedesca del Friuli Venezia Giulia riconosciuti, ai sensi dell’art.14, L. R. n.20/2009, con D.P.Reg. n.090/2011 e con D.P.Reg. n.0208/2018;
d) altri Enti privi di finalità di lucro, aventi sede legale e operanti nel territorio di cui all’art. 2, comma 1, del bando che promuovono iniziative e interventi finalizzati alla valorizzazione del patrimonio linguistico e culturale delle minoranze di lingua tedesca.
I soggetti interessati possono presentare un’unica domanda di contributo. Nel caso di presentazione di una domanda come capofila nell’ambito di un rapporto di partenariato, l’unico beneficiario e referente nei confronti dell’Amministrazione regionale è il soggetto capofila. In caso di presentazione di più domande da parte di uno stesso soggetto, tutte le domande presentate sono ritenute inammissibili.
I soggetti interessati possono partecipare in qualità di partner a un unico programma di iniziative e interventi per cui si richiede il finanziamento, dichiarando di essere privi di finalità di lucro o di avere finalità mutualistica. Nel caso in cui risultino essere partner in più di un programma, non verrà loro attribuito il punteggio derivante dal criterio “Ampiezza del partenariato”.


> Come presentare domanda
• Modulo di domanda da utilizzare: disponibile nella sezione a destra “ Modulistica”.
• Termine di presentazione: 16 settembre 2019.
• Modalità di invio: inoltro esclusivamente a mezzo PEC all’indirizzo autonomielocali@certregione.fvg.it


> Interventi finanziabili
Nell’ambito di questa linea contributiva sono finanziabili:
a) interventi per la diffusione della conoscenza della lingua di minoranza anche tramite l’o rganizzazione di corsi d’insegnamento della lingua e delle tradizioni locali, di conferenze e convegni diretti all’approfondimento delle relative conoscenze linguistiche nonché di ricerche in materia linguistica e culturale;
b) organizzazione di eventi, spettacoli e manifestazioni culturali per la promozione e la valorizzazione della lingua di minoranza e delle tradizioni popolari del territorio interessato;
c) iniziative di carattere informativo, comprese le attività editoriali, discografiche, multimediali ed espositive, le attività e produzioni nel settore dei media e nei vari ambiti socio-economici nella lingua di minoranza;
d) interventi per la riqualificazione e il miglioramento dell’offerta linguistico culturale anche con un ampliamento delle dotazioni e un adeguamento delle attrezzature esistenti con riguardo agli archivi storici, alle biblioteche e ai musei;
e) attività di collaborazione e cooperazione culturale con enti operanti in paesi europei in cui è storicamente presente la lingua tedesca, ovvero in territori nazionali ed esteri ove sono presenti minoranze di lingua tedesca o altre minoranze linguistiche.
 

> Importo del contributo
Il contributo erogabile è compreso tra euro 10.000,00 (diecimila/00) ed euro 30.000,00 (trentamila/00). Qualora il contributo richiesto sia inferiore a euro 10.000,00 (diecimila/00) o superiore a euro 30.000,00 (trentamila/00), la domanda è inammissibile. Tuttavia, per programmi di iniziative e interventi che si intendono realizzare nell’ambito di un rapporto di partenariato, il limite massimo del contributo erogabile è elevato fino a euro 40.000,00 (quarantamila/00).
Nel caso i beneficiari siano Associazioni, l’erogazione del contributo può aver luogo in un’u nica soluzione all’atto della comunicazione dell’avvenuto avvio dell’attività. Se i beneficiari sono Amministrazioni pubbliche locali, si applicano le disposizioni di cui al D. Lgs. 118/2011, e successive modifiche e integrazioni, e il contributo è erogato in base al cronoprogramma delle spese presentato dal beneficiario all’atto della domanda.
 

> Tempistiche
Graduatoria: è adottata con decreto del Direttore centrale della Direzione competente e pubblicata sul sito della Regione, nella presente sezione.
Assegnazione del contributo: è comunicata ai beneficiari a seguito dell’adozione della graduatoria, fissando il termine perentorio di 15 giorni per l’accettazione; decorso inutilmente tale termine, il contributo si intende rifiutato.
Concessione del contributo: giunta nei termini l’accettazione del contributo, gli uffici provvedono a redigere l’atto di concessione.
Esecuzione dell’attività finanziata: deve essere conclusa entro un anno dalla data del provvedimento di concessione, fatta salva la possibilità, a fronte di richiesta motivata, di concessione di un’eventuale proroga non superiore a tre mesi. 
•  Rendicontazione: è presentata secondo le modalità di cui alla L.R. n.7/2000, Titolo II, Capo III, entro un mese dalla conclusione dell’attività finanziata, fatta salva la possibilità, a fronte di richiesta motivata, di concessione di un’eventuale proroga non superiore a tre mesi.